Teesorten

Schwarzer und Grüner Tee

Entdeckt wurde der Tee bzw. die Pflanze erstmals vor ca. 5000 Jahren in China und schaffte es im Laufe der Geschichte die ganze Welt zu erobern, so dass wir heute aus einer Vielzahl von Tees wählen können.

Tee ist ein heißes Aufgussgetränk, das aus Pflanzenteilen (Blättern, Knospen, Blüten, Wurzel, Stängeln u. ä.) zubereitet wird. Streng genommen ist Tee ausschließlich der Aufguss der Teepflanze Camellia sinensis bzw. wird heutzutage zwischen Unterarten der Ur-Teepflanze unterschieden:

  • dem chinesischen Teestrauch Camellia sinensis (China-Busch) und dem
  • assamischen Teestrauch Camellia assamica (Assam-Busch).

Die ursprüngliche Methode der Bereitung von Teegetränken ist die Verwendung von frischen Teeblättern, die direkt vom Strauch gezupft und in heißes Wasser gelegt werden. So zubereitet schmeckt Tee deutlich anders als mit getrockneten Blättern, jedoch sind die frischen Teeblätter sind nicht lange lagerfähig, fermentieren von allein oder verderben. Daher wurde die gezielte Fermentation und Trocknung entwickelt, damit der Tee lagerfähig wird. Dabei entstehen je nach Vorgehensweise und Ausgangsmaterial zahlreiche unterschiedliche Geschmacksqualitäten. Es werden 6 Hauptsorten genannt, deren Unterschied lediglich in der Verarbeitung (Fermentation) liegt: Grüner Tee, Weißer Tee, Oolong und Schwarztee, außerdem Puh-er-cha und gelber Tee, die aber weniger verbreitet sind. In Europa bekannte Tees dieser Kategorie sind Assam, Ceylon und Darjeeling.

Aromatisierte Tee

Als Basis für die Herstellung von aromatisierten Tees wird ein Grüner Tee oder eine Mischung aus Grün- und Schwarztee verwendet. Die klassischen aromatisierten Tees bestehen aus der Basis und erhalten ihr Aroma durch die Zugabe von frischen Blüten. Die Blüten werden regelmäßig abgesiebt und wieder durch frische Blüten ersetzt, bis das gewünschte Aroma erreicht ist. Es gibt den Osmanthusblütentee oder den Rosentee, die bekannteste Variante jedoch ist der Jasmintee. Aromatisierte Tees können aber auch Schwarz- oder Grüntees sein, die mit natürlichen Aromen angereichert worden sind. Viel Auswahl haben sie zwischen Tees mit Kirscharoma, Vanille, Zimt, oder mögen sie lieber ein frisches Zitrusaroma wie Lemon oder Bergamotte?

Rauchtee

Außerdem gibt es noch Rauchtee…
eine Teesorte, bei der die Blätter beim Trocknen im Rauch von harzreichem Holz geräuchert werden. Dadurch bekommt der Tee ein besonderes Aroma mit einer kräftig rauchigen Note und einen intensiven Duft. Am weitesten verbreitet ist heute die Sorte Lapsang Souchong.

Kräutertee

Kräutertee ist im eigentlichen Sinne gar kein Tee, sonder ein Aufgussgetränk aus Kräutern und Pflanzenteilen wie Pfefferminz, Kamille, Lindenblüten oder Zitronengras.

Früchtetee

Früchtetee ebenfalls “nur“ teeähnliche Getränke aus Fruchtbestandteilen, wobei vor allem die Teile von Früchten verarbeitet werden. Früchtetee enthält kein Koffein, Ausnahme ist nur der Zitronentee, der gewöhnlich aus Schwarztee hergestellt wird. Umgangssprachlich werden sowohl der Kräutertee als auch der Früchtetee als Tee bezeichnet, obwohl die Basis (entweder aus Grünem Tee, Schwarztee oder einer Mischung der beiden) komplett fehlt. Aber wir wollen mal nicht kleinlich sein – denn viele dieser “Kräuteraufgüsse“ helfen in der Pflanzenheilkunde bestimmte Erkrankungen oder “Zipperlein“ zu lindern. Pfefferminz wird z.B. bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm Bereich als Medikament eingesetzt oder Lindenblüten als natürliches Heilmittel bei Erkältungskrankheiten und Husten.

 

 
 
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